Spielen – eine Freizeitbeschäftigung mit pädagogischem Hintergrund
Für die meisten Eltern stellt sich die Frage nach dem tieferen Sinn von Spielzeug nicht, denn das Leuchten von kleinen Augen ist eigentlich schon Grund genug, die Regale zu plündern.
Davon abgesehen könnte es aber durchaus interessant sein, ihr ein wenig intensiver nachzugehen.
Kindern eine Freude zu machen, dürfte zwar allein bereits als schlüssige Rechtfertigung für die Existenz von Spielen gelten, doch erfüllen sie zudem eine äußerst sinnvolle Funktionen.
Spielen: Von Gewinnern, Verlierern und allem dazwischen
Gesellschaftsspiele sind vermutlich so alt wie die Menschheit selbst und konfrontieren uns früh mit wichtigen Weisheiten des Lebens.
Zum einen gibt es beim Spielen stets Regeln, an die sich auch Kinder halten müssen. Zum anderen sollte man zwar genug Ehrgeiz aufbringen, um einen Gewinn möglich zu machen, aber trotzdem akzeptieren, dass man nicht immer gewinnen kann. Nur so wird ein Miteinander auf Dauer funktionieren.
Varianten von heute haben sich außerdem zum Ziel gesetzt, Kinder zu unterhalten und gleichzeitig zu fördern. Je nach Art und Aufbau unterstützen Spiele zudem die Motorik, das Lesen, die Reaktion, das Verständnis komplexer Zusammenhänge, die Sprache, das Wir-Gefühl und die Konzentrationsfähigkeit.
Spiele Dosenspiele / Reisespiele Puppen Puppenwagen Kaufladen
Kugelbahn Baby & Kleinkind Schaukeln Terra Kids / Outdoor
Spielen mit Puppen: Von kleinen Müttern und Vätern
Wenn Kinder mit Nele oder einer ihrer Schwestern beziehungsweise Brüder im Puppenwagen spazieren fahren, sieht das nicht nur wie die Miniatur einer Familie aus, in gewisser Weise handelt es sich genau um das.
Obwohl nur aus Stoff und Füllung zusammengenäht, übernehmen Kinder eine erstaunliche Verantwortung für ihre Puppen oder Stofftiere. Sie werden in den Alltag integriert als wären sie tatsächlich lebendig und ein kaputtes Auge bedeutet nicht selten den Weltuntergang. So können Kinder zwanglos in zukünftige Rollen hineinwachsen und ihre sozialen Fähigkeiten trainieren.
Das gilt im Übrigen für Jungen genauso wie für Mädchen, denn dass sie im Zuge falsch verstandener Männlichkeit nur mit Autos spielen sollten, ist ein Vorurteil, das einer antiquierten Vorstellung entspringt. Mit geschlechtstypischen Erwartungen werden sie schließlich noch früh genug konfrontiert.
In der Vielseitigkeit liegt der Schlüssel
Mal wollen Kinder mit der HABA Kugelbahn ihr Talent als Konstrukteure unter Beweis stellen, dann wieder können sie fasziniert vor dem Fernseher sitzen und die Geschichte der Brüder Löwenherz verfolgen.
Zwischendurch werden sie möglicherweise ihre Stifte im Malbuch Piraten versenken, mit dem Leseraben Lern-Herausforderungen bestreiten oder fragen, was Ritter Rost so treibt.
Jeder Punkt für sich fördert die Stärken von Kindern, angefangen bei der Kreativität, über die Sprache, bis hin zu reinem Wissen. Zusammengenommen und als bunte Mischung erfüllen sie aber noch einen weiteren Zweck.
Spielen bewahrt die natürliche Neugierde, Offenheit und die Bereitschaft der Kinder, sich für Neues zu begeistern, selbst wenn das anfangs ein bisschen Anstrengung bedeutet.
Viel Spaß beim Stöbern.
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